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Engineering5 Min.

Referenz-Architektur für AI-Agenten: sicher und produktiv aufsetzen

Referenz-Architektur für AI-Agenten: sicher und produktiv aufsetzen

«Steht auf der Roadmap, sauber aufgesetzt hat es kaum jemand»

«Entwicklungsumgebung für AI-Agenten aufsetzen» steht auf fast jeder Roadmap. Sicher und produktiv aufgesetzt hat sie bisher kaum ein Team.

Das Spannende: Es liegt nicht an den Tools. Claude Code, Codex und Co. sind da. Was fehlt, ist das Setup drumherum.

Zwei schlechte Ausgänge

In der Praxis sehen wir meistens nur zwei Ausgänge – und beide kosten:

  • Das Team kommt gar nicht erst los. Agentic Coding bleibt ein Experiment auf dem Laptop einer einzelnen Person.
  • Oder es startet unsauber. API-Keys im Klartext, ungeregelter Datenfluss, und niemand weiss so richtig, was der Agent eigentlich sieht.
  • Einmal verlieren Sie Tempo, einmal die Kontrolle.

    Unsere erprobte Referenz-Architektur

    Für unsere eigenen Produkte haben wir deshalb eine Referenz-Architektur gebaut und im Alltag erprobt:

  • Dev-PC mit docker-compose: ein Container pro Entwickler – isoliert und reproduzierbar.
  • Ein Container «AI Agent»: Claude Code oder Codex, klar abgegrenzt.
  • Pro MCP-Server ein eigener Container: jeweils mit eigenem .env.
  • Umsysteme via MCP angebunden: JIRA für Tickets, Requirements für Specs und Mockups, Git für Code und History.
  • So arbeitet der Agent im echten Projektkontext – nicht im luftleeren Raum.

    Die Pointe: Secrets liegen nicht beim Agenten

    Der Teil, der bei Entwicklungsleitern meist für den Aha-Moment sorgt: Die Secrets liegen nicht beim Agenten. Credentials gibt der Secret Vault gezielt an die MCP-Schicht weiter, nicht in den Agenten-Container. So bleibt der Datenfluss im freigegebenen Rahmen – bei voller Produktivität im echten Kontext.

    Checkliste: Bereit für Agentic Coding

    Daraus ist eine kurze Checkliste entstanden:

  • Klare Richtlinie für LLM- und Agenten-Nutzung
  • Zugang zu Requirements, Architektur, Mockups
  • Bekannte Entwicklungsprozesse plus spezifizierte Agents und Skills
  • Secret Vault statt Keys im Klartext
  • Docker-Container pro Entwickler
  • Umsysteme via MCP angebunden
  • Enablement und Zeit fürs Team
  • Vorgestellt haben wir das Ganze am Variosystems Incubator Day 2026. Unser Leitsatz dabei: schneller liefern, ohne Ihre Standards zu verlieren. Genau an diesem Punkt unterstützen wir Engineering-Teams – von der Referenz-Architektur bis zum produktiven Alltag.